Ausstellungen

05.Mai 2019 CAC Wiesental

Richter: Hans-Ulrich Häberli (CH)

Mégan in der Zwischenklasse

Richterbericht:

mittelkräftig, gut proportioniert, passender Kopf, helle Augen, obere Linie ok, Brusttiefe und Vorbrust wenig entwickelt, gut gewinkelt, bewegt sich gut, lose in den Ellbogen, korrekte Felltextur, freundlich
 
Formwertnote: SG
 

27.Mai 2018 CAC Wiesental

Richter: Guy Kips (LUX)

Mégan in der Jugendklasse

Richterbericht:

11 Monate alte Hündin, etwas spitz im Kopf, zu helles Auge, korrekte Rückenlinie, nicht genügend Vorbrust, gute Brusttiefe, korrekte Winklungen, gutes Gangwerk 

Formwertnote: SG

 

Körbericht Ashley vom 18.Mai 2014 Ausstellung Wiesental

Richter: Mark Wibier

Richterbericht:

Feminine Hündin, gute Proportion, femininer Kopf, guter Oberschädel, Vorgesicht könnte einen Tick kräftiger sein, mittelbraune Augen, gute Winkelungen, Haar von ausreichender Länge, guter Rücken, Brustkorb ist tief genug, aber insgesamt schmal, mittelkräftige Knochen, gute Rute, gutes Haarkleid, flottes Gangwerk

Widerristhöhe: 52cm, vollzahnig, Zahnschluß: Schere

Formwertnote: SG

Verhaltensbeurteilung:

Verhalten beim Messen: neutral, beim Chipablesen: neutral, bei Gebisskontrolle: neutral, gegenüber Menschen: freundlich, gegenüber Artgenossen: neutral, bezüglich Rassestandard: standardgerecht

Der Hund zeigt ein standardgerechtes Verhalten und wird für die Zucht freigegeben

Zuchteinstufung: Körklasse II / zur Zucht zugelassen

 

18.Mai 2014 CAC Wiesental

Richter: Penny Forster-Cooper (GB)

Ashley in der Jugendklasse

Richterbericht:

15 month old black and white bitch, old fashioned head, would prefer more nose stop, nice lenght of neck, little narrow in front, good topline when still, lovely croup and good turn of stifle, movement erratic, typical teenager 

Formwertnote: SG

 

04.Mai 2014 Schwabensieger CAC Ausstellung in Vellberg

Richter: Kerstin Selle

Ashley in der Jugendklasse

Richterbericht:

14 Monate alte, schwarz-weiße Hündin, elegant, gut proportioniert, passende Knochenstärke, femininer Kopf, mittelbraune Augen, vollständige Schere, Ohren ausdrucksvoll beweglich, sehr gute obere Linie, im Brustkorb noch etwas schmal, die Winkelungen sollten noch etwas ausreifen, in Bewegung harmonisch mit etwas hoher Rutenhaltung, freundlich und aufmerksam im Verhalten
 
Formwertnote: SG

 

29.September 2013 Schwabensieger CAC Ausstellung in Vellberg

Richter: Heidi Müller-Heinz

Ashley in der Jüngstenklasse

Richterbericht:

7 Monate alt, schöner typischer Kopf mit gutem Stop, korrektes Gebiß, gute Halslänge, Brustkorb entwickelt sich schon gut, gute Hinterhand-Winkelung, schönes Haarkleid für das Alter, flüssige Bewegung

Formwertnote: vv2

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15.September 2013 Clubsieger-Ausstellung in Kaufbeuren

Richter: Andras Korozs (HU)

Val in der Gebrauchshundeklasse

  

Richterbericht:

Etwas große Hündin mit passendem Kopf, schöne kleine Augen, sehr gute Front, korrekte Rückenlänge, sehr gute Brusttiefe, sehr gute Winklungen, parallele Bewegungen
Formwertnote: V1  
 

04.September 2011 CAC Heroldsberg

Richter: Claus-Peter Fricke

Val in der Zwischenklasse

Richterbericht:

16 Monate junge schwarz-weiße Hündin, großrahmig und schlank aufgebaut, insgesamt etwas hochläufig, vollzahniges Scherengebiss, dunkle Augen, Ohren etwas schwer getragen, korrekte Halslänge, die steilen Winkelungen lassen sie insgesamt hochläufig erscheinen, sollte noch in der Brusttiefe etwas zulegen, mühelos aber etwas ungebunden in der Bewegung, zeigt sich sehr aufmerksam und freundlich im Verhalten.
51cm
Formwertnote: SG2 
Zuchteinstufung: Körklasse II / zur Zucht zugelassen

 

24.Juli 2011 CAC Buchloe

Richter: Kerstin Selle

Val in der Jugendklasse

Richterbericht:

15 Monate alte sehr schlanke noch voll in der Entwicklung stehende Junghündin, femininer Kopf, der Fang sollte etwas kräftiger sein, vollständiges Scherengebiß, die Ohren sollten aufrechter getragen sein, Winklungen und Brustkorb sollten noch deutlicher ausreifen, in der Bewegung harmonisch mit recht hoher Rutenhaltung, freundlich im Verhalten
Formwertnote: G

 

13.März 2011 Ortenau-Schau in Offenburg

Richter: Mark Wibier

Val in der Jugendklasse

Richterbericht:

11 Monate, schöner Typ, die noch in voller Entwicklung steht und die in der Zeit noch substanzarm wirkt, guter Kopf wobei das Vorgesicht eine Idee kürzer sein sollte, gute Augen und Ohren, Scherengebíss, gute Winklungen wobei in der Hinterhand besser als Vorne, zum Körperbau passender Brustkorb, etwas kurze Kruppe mit etwas hoch angesetzter Rute, gute Knochen, flottes Gangwerk, freundliches Verhalten
Formwertnote: SG
 

13.Mai 2007 Schwabensieger CAC Zuchtschau in Langenbrettach

Richter: Karl Büttner

Elli in der Veteranenklasse:

   

Richterbericht:

Knapp 9 Jahre alte Hündin, in sehr guter Kondition vorgestellt, sehr schöner Ausdruck,
sehr gutes Gebäude und Gangwerk, sicheres Wesen
Bewertung: 2.Platz 
 
Sonderpreis des CfBrH für die Teilnahme Agility-Turnier + Ausstellung 
  
 
Bess in der Gebrauchshundeklasse:
 
   
 
Richterbericht:
 
Trocken aufgebaute Hündin mit gutem Kopf, sehr schön eingesetzte Augen, korrekte obere und untere Linie, sehr schöne Winkelungen, gutes Gangwerk
Formwertnote: V1
 
Sonderpreis des CfBrH für die Teilnahme Agility-Turnier + Ausstellung   
 
  
 
Allgemeines:
Geschichte und Herkunft:
Das Ursprungsland des Border Collie ist Großbritannien, hier hat er eine lange Tradition als Hütehund, vor allem beim Treiben und Hüten von Schafherden wird er eingesetzt. Sein Name „Border Collie“ setzt sich aus Border, die Grenze, diese Hunde waren am häufigsten im Grenzgebiet zwischen England und Schottland anzutreffen, und Collie, was übersetzt nützliches Ding oder eben nützlich bedeutet, zusammen. Der Name verweist klar auf den Zweck und die Aufgabe des Hundes, er hatte zu arbeiten. Schon im Jahre 1873 gab es in Großbritannien den ersten „Sheepdogtrial“, auf dem die Hunde ihre Leistungen in einem Wettbewerb zeigen können. So wurde er auch zuerst in die ISDS (International Sheep Dog Society) aufgenommen, und hier wurde er weniger nach seinem Aussehen, als nach seinen Hüteeigenschaften bewertet. Die Schäfer, die ersten Züchter, strebten einen Hund an, der harte und schwierige Arbeit in einen rauen und unwirtlichen Klima verrichten konnte. Noch heute schreibt der ISDS keine Standards über Körpermerkmale, wie zum Beispiel den Körperbau oder die Beschaffenheit des Felles vor, man ist der Meinung das solche Rassestandards einen schlechten Einfluss auf das einzig wichtige Zuchtziel, einen exzellenten Hütehund, haben. Nichts desto trotz wurde der Border Collie 1976 vom Kennel Club in London als Rasse für Ausstellungzwecke anerkannt und wurde 1988 in die FCI-Standards aufgenommen.
Als „Stammvater“ des modernen Collies, erste Beschreibungen eines solchen Hütehundes stammen bereits aus dem 15. Jahrhundert, gilt der 1893 geborene Rüde „Old Hemp“ des Züchters Adam Telfer. Bei diesem Hund und seinen Nachkommen vereinte sich ein schönes, angenehmes Aussehen mit den gewünschten erstklassigen Hüteeigenschaften. Heute wird der Border Collie teilweise vom australischen Typ beeinflusst, der einen stärkeren Knochenbau und ein längeres Fell aufweist, Stammvater war hier der neuseeländische Rüde „Clan Abby Blue Aberdoone“, der in das Heimatland der Border Collies, nach England zurückgeholt wurde. Noch heute sind die Rassestandards für den Border Collie nicht so streng festgelegt wie bei anderen Hunderassen und lassen bewusst Spielraum für Interpretationsmöglichkeiten.
 
 
Rassestandard

FCI-Standard Nr. 297 des Border Collies vom 08.09.1988

Ursprungsland: Großbritanien

Klassifikation: Gruppe 1 (Hüte- und Treibhunde)

1. Allgemeines Erscheinungsbild

Die allgemeine Erscheinung soll die eines gut proportionierten Hundes sein, wobei die geschmeidigen Außenlinien Qualität, Anmut und vollkommene Harmonie in Verbindung mit genügend Substanz zeigen, wodurch der Eindruck entsteht, dass der Hund zu ausdauernder Leistung fähig ist.
Jegliche Tendenz zu Plumpheit oder Schwäche ist unerwünscht.

2. Wichtige Maßverhältnisse (Proportionen)

Oberkopf und Nasenrücken etwa gleich lang. Der Körper soll im Vergleich zur Schulter- höhe etwas länger sein.

3. Verhalten (Wesen) und Charakter

Entschlossen, aufgeweckt, aufmerksam, führig und intelligent, weder nervös noch
aggressiv. Beharrlich, hart arbeitender Hütehund von großer Lenkbarkeit.

4. Kopf

Oberkopf:  Schädel ziemlich breit, Hinterhaupthöcker nicht ausgeprägt.
Stop: Sehr ausgeprägt.
Nase: Schwarz, außer bei braunen oder schokoladenfarbenen Hunden, wo sie braun sein darf. Bei blauen Hunden sollte sie schiefer-farben sein. Nasenlöcher gut entwickelt.
Schnauze: Fang, sich zur Nase hin verjüngend (spitzer werden), mäßig kurz und kräftig.
Backen: Weder voll noch abgerundet.
Zähne und Kiefer: Kräftig mit einem perfekten, regelmäßigen und vollständigen Scherengebiß, d. h. ein Gebiß, bei dem die Schneidezähne des Oberkiefers knapp über die Schneidezähne des Unterkiefers greifen, wobei sie senkrecht zum Kiefer gestellt sind.
Augen: Weit auseinanderstehend, oval, von mittlerer Größe und braun, außer bei Merle, wo ein Auge oder beide teilweise oder ganz blau sein dürfen. Ausdruck sanft, aufgeweckt, aufmerksam und intelligent.
Ohren: Ohren von mittlerer Größe und Textur, weit auseinanderstehend, aufrecht oder halb aufrecht getragen, ausdrucksvoll beweglich.

5. Hals

Von guter Länge, kräftig und muskulös, leicht gewölbt, zu den Schultern hin breiter werdend.

6. Körper

Körper von athletischem Aussehen.
Brust: Tief und ziemlich breit. Rippen gut gewölbt.
Lenden: Tief und muskulös, aber nicht aufgezogen.
Kruppe: Breit und muskulös, von der Seite gesehen anmutig zum Rutenansatz hin verlaufend.
Rute: Mäßig lang, mit ihrem letzten Wirbel mindestens bis zum Sprunggelenk reichend, tief angesetzt, gut behaart, mit einem Aufwärtsschwung am Ende, der die anmutige Außenlinie und Harmonie des Hundes abrundet. Im Erregungszustand kann die Rute höher, aber nie über den Rücken getragen werden.

7. Gliedmassen

Vorderhand: Vorderläufe von vorne gesehen parallel, Fesseln von der Seite bebetrachtet leicht schräg gestellt. Knochen kräftig, aber nicht grob. Schultern gut zurückgelegt, Ellenbogen dicht am Körper anliegend.
Pfoten: Pfoten oval, Ballen gut gepolstert, kräftig und gesund, Zehen gewölbt, eng aneinanderliegend, Krallen kurz und kräftig.
Hinterhand: Oberschenkel lang, kräftig und muskulös, mit gut gewinkelten Kniegelenken und kräftigen tief liegenden Sprunggelenken. Vom Sprunggelenk bis zum Boden starker Knochenbau. Hinterbeine von hinten gesehen parallel.

8. Gangwerk

Die Bewegung soll frei, fließend und unermüdlich sein, wobei die Pfoten möglichst wenig gehoben werden, damit sich der Hund schleichend, mit großer Geschmeidigkeit und großer Geschwindigkeit bewegen kann. 

9. Haarkleid

Beschaffenheit des Haares: Zwei Fellvarietäten sind anerkannt, eine mäßig lange und eine stockhaarige.

Bei beiden Varietäten ist das Deckhaar dicht und von mittlerer Textur, Unterwolle weich und dicht, was dem Border Collie einen wetterfesten Schutz verleiht. Bei der mäßig langen Fellvarietät bildet das reichliche Haarkleid Mähne, Hosen und Fahne. An Gesicht, Ohren, Vorderläufen (ausgenommen Federn) und Hinterläufen vom Sprunggelenk bis zum Boden soll das Haar kurz und glatt sein.
Farbe: Eine Vielfalt von Farben ist erlaubt, wobei weiß nie vorherrschen soll.

10. Größe und Gewicht

Idealhöhe: Rüden 53 cm
Hündinnen etwas weniger, mind. 48 cm

11. Hoden

Rüden müssen zwei äußerlich normale, gut in den Hodensack abgestiegene Hoden aufweisen.

12. Fehler

Jede Abweichung von den genannten Punkten soll als Fehler gesehen werden, wobei deren Gewichtung der Schwere des Fehlers Rechnung tragen soll.